Kinder/Volklieder

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Text : Hoffmann von Fallersleben

1. Kuckuck, Kuckuck rufts aus dem Wald.
    Lasset uns singen,
    Tanzen und springen.
    Frühling, Frühling
    Wird es nun bald.


2. Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein Schrein.
    Komm in die Felder,
    Wiesen und Wälder.
    Frühling, Frühling
    Stelle dich ein.


3. Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held.
    Was du gesungen,
    Ist Dir gelungen.
    Winter, Winter
    Räume das Feld.

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Text :Volkslied aus Niederschlesien

1. Lustig ist das Zigeunerleben - faria faria ho
    Brauch'n dem Kaiser kein Zins zu geben - faria faria ho
    Lustig ist es im grünen Wald,
    Wo des Zigeuners Aufenthalt.
    Faria faria - faria faria - faria faria ho

2. Sollt uns mal der Hunger plagen - faria faria ho
    Gehn wir uns ein Hirschlein jagen - faria faria ho
    Hirschlein nimm Dich wohl in acht,
    Wenn des Jägers Büchse kracht.
    Faria faria - faria faria - faria faria ho

3. Sollt uns mal der Durst sehr quälen - faria faria ho
    Gehn wir hin zu Wasserquellen - faria faria ho
    Trinken das Wasser wie Moselwein.
    Meinen es dürfte Champagner sein.
    Faria faria - faria faria - faria faria ho

4. Wenn wir auch kein Federbett haben - faria faria ho
    Tun wir uns ein Lich ausgraben - faria faria ho
    Legen Moos und Reisig rein.
    Das soll unser Federbett sein.
    Faria faria - faria faria - faria faria ho
    Faria faria - faria faria - faria faria ho

 
 
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Text : Überliefert

1. Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, Motorrad, Motorrad.
    Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad.
    Meine Oma ist ne ganz moderne Frau.

2. Meine Oma hat im hohlen Zahn ein Radio, ein Radio, ein Radio.
    Meine Oma hat im hohlen Zahn ein Radio.
    Meine Oma ist ne ganz moderne Frau.

3. Meine Oma hat nen Nachttopf mit Beleuchtung, mit Beleuchtung, mit Beleuchtung.
    Meine Oma hat nen Nachttopf mit Beleuchtung.
    Meine Oma ist ne ganz moderne Frau.

4. Meine Oma hat ne Glatze mit Geländer, mit Geländer, mit Geländer.
    Meine Oma hat ne Glatze mit Geländer.
    Meine Oma ist ne ganz moderne Frau.

5. Meine Oma hat im Strumpfband nen Revolver, nen Revolver, nen Revolver.
    Meine Oma hat im Strumpfband nen Revolver.
    Meine Oma ist ne ganz moderne Frau.

6. Meine Oma hat nen Handstock mit nem Rücklicht, mit nem Rücklicht, mit nem Rücklicht.
    Meine Oma hat nen Handstock mit nem Rücklicht.
    Meine Oma ist ne ganz moderne Frau.

7. Meine Oma hat Klosettpapier mit Rüschen, mit Rüschen, mit Rüschen.
    Meine Oma hat Klosettpapier mit Rüschen.
    Meine Oma ist ne ganz moderne Frau.

8. Meine Oma hat ne Brille mit Gardinen, mit Gardinen, mit Gardinen.
    Meine Oma hat ne Brille mit Gardinen.
    Meine Oma ist ne ganz moderne Frau.

 

 
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Text : Luise Hensel

1. Müde bin ich geh zur Ruh,
    schließe meine Äuglein zu.
    Vater laß die Augen dein
    über meinem Bette sein.

2. Hab ich Unrecht heut getan,
    sieh es, lieber Gott, nicht an!
    Deine Gnad und Jesu Blut
    machen allen Schaden gut.

3. Alle, die mir sind verwandt,
    Gott, lass ruhn in deiner Hand.
    Alle Menschen groß und klein,
    sollen dir befohlen sein.

4. Kranken Herzen sende Ruh,
    nasse Augen schließe zu;
    lass den Mond am Himmel stehn
    und die stille Welt besehn.

 
 

 

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Text : Volkstümlich

O du lieber Augustin, Augustin, Augustin.
O du lieber Augustin, alles ist hin.
Hut ist hin, Stock ist hin, Geld ist hin, alles hin.
O du lieber Augustin, alles ist hin.

 
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Text : Volkslied

1. O wie wohl ist mir am Abend, mir am Abend,
    Wenn zur Ruh die Glocken läuten, Glocken läuten.
    Bim, bam, bim, bam, bim, bam.

2. O wie wohl ist mir am Abend, mir am Abend,
    Wenn zur Ruh die Glocken läuten, Glocken läuten.
    Bim, bam, bim, bam, bim, bam.

 

 
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Text aus : Des Knaben Wunderhorn

Ringel, Ringel, Reihe,
sind der Kinder dreie,
sitzen unter'm Hollerbusch,
schreien alle: Husch, husch, husch

 
 
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Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. Sankt Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut. Sankt Martin, Sankt Martin, im Schnee, da saß ein armer Mann, hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an. "O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bittre Frost mein Tod!" Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zog die Zügel an, sein Ross stand still beim armen Mann. Sankt Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gab den halben still; der Bettler gern ihm danken will. Sankt Martin aber ritt in Eil hinweg mit seinem Mantelteil. Text und Musik Unbekannt.
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Text aus des Knaben Wunderhorn

1. Schlaf Kindlein schlaf.
    Der Vater hüt die Schaf.
    Die Mutter schüttelt's Bäumelein,
    Da fällt herab ein Träumelein.
    Schlaf Kindlein schlaf.

2. Schlaf Kindlein schlaf.
    Am Himmel ziehn die Schaf.
    Die Sternlein sind die Lämmerlein.
    Der Mond, der ist das Schäferlein.
    Schlaf Kindlein schlaf.

3. Schlaf Kindlein schlaf.
    So schenk ich dir ein Schaf
    Mit einer goldnen Schelle fein.
    Das soll dein Spielgeselle sein.
    Schlaf Kindlein schlaf.

 
 
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Text : Heinrich Hoffmann von Fallersleben

1. Summ, summ, summ, Bienchen summ herum.
     Ei, wir tun dir nichts zuleide,
     flieg nur aus in Wald und Heide.
     Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum.

2. Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum.
    Such in Blumen, such in Blümchen,
    dir ein Tröpfen, dir ein Krümchen.
    Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum.

3. Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum.
    Kehre heim mit reicher Habe,
    bau uns manche volle Wabe.
    Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum.

 

 
 
 
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