Kinder/Volklieder

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 Text : Margarete Löffler

1. Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind, schönes Kind.
    Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind.

2. Dornröschen nimm Dich ja in acht, ja in acht, ja in acht.
    Dornröschen nimm Dich ja in acht, ja in acht.

3. Da kam die böse Fee herein, Fee herein, Fee herein.
    Da kam die böse Fee herein, Fee herein.

4. Dornröschen schlafe hundert Jahr, hundert Jahr, hundert Jahr.
    Dornröschen schlafe hundert Jahr, hundert Jahr.

5. Da wuchs die Hecke riesengroß, riesengroß, riesengroß.
    Da wuchs die Hecke riesengroß, riesengroß.

6. Da kam der junge Königssohn, Königssohn, Königssohn.
    Da kam der junge Königssohn, Königssohn.

7. Dornröschen wache wieder auf, wieder auf, wieder auf.
    Dornröschen wache wieder auf, wieder auf.

8. Da feiern sie das Hochzeitsfest, Hochzeitsfest, Hochzeitsfest.
     Da feiern sie das Hochzeitsfest, Hochzeitsfest.

9. Da jubelte das ganze Volk, ganze Volk, ganze Volk.
    Da jubelte das ganze Volk, ganze Volk.

 
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 Text : Mündlich überliefert

1. Drei Chinesen mit dem Kontrabass
    Saßen auf der Straße und erzählten sich was.
    Da kam die Polizei: Ja was ist denn das?
    Drei Chinesen mit dem Kontrabass.

2. Dra Chanasan mat dam Kantrabass
    Saß an af dar Straßa and arzahltan sach was.
    Da kam da Palaza: Ja was ast dann das?
    Dra Chanasan mat dam Kantrabass.

   Bei jeder weiteren Strophe wird ein neuer Vokal  (e, i, o, u) eingefügt,
   danach auch noch alle Umlaute (ä, ü, ö).


 
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 Aus : Des Knaben Wundernhorn

1. Eia, popeia, was raschelt im Stroh?
    Das sind die lieben Gänschen, die hab'n keine Schuh.
    Der Schuster hat's Leder, kein Leisten dazu.
    Drum gehn die lieben Gänschen und hab'n keine Schuh.

2. Eia, popeia, das ist eine Not.
    Wer schenkt mir einen Meiler zu Zucker und Brot?
    Verkauf ich mein Bettlein und leg mich aufs Stroh,
    Sticht mich keine Feder und beißt mich kein Floh.

 
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 Text : Überliefert

1. Ein Mann, der  sich Kolumbus nannt' - wiede wiede witt bum bum
    War in der Schifffahrt wohl bekannt - wiede wiede witt bum bum
    Es drückten ihn die Sorgen schwer. Er suchte neues Land im Meer.
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt juheirassa
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt bum bum

2. Als er den Morgen Kaffee trank - wiede wiede witt bum bum
    Da rief er fröhlich "Gott sei Dank!" - wiedewiede witt bum bum
    Denn schnell kam mit der ersten Tram
    Der spanische König zu ihm an.
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt juheirassa
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt bum bum

3. Kolumbus sprach er, lieber Mann - wiede wiede witt bum bum
    Du hast schon manche Tat getan - wiede wiede witt bum bum
    Eins fehlt noch unsrer Gloria.
    Entdecke mir Amerika.
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt juheirassa
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt bum bum

4. Gesagt, getan, ein Mann, ein Wort - wiede wiede witt bum bum
    Am selben Tag fuhr er noch fort - wiede wiede witt bum bum
    Und eines Morgen schrie er: "Land".
    Wie deucht mir alles so bekannt.
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt juheirassa
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt bum bum

5. Das Volk an Land stand stumm und zag - wiede wiede witt bum bum
    Da sagt Kolumbus: "Guten Tag!" - wiede wiede witt bum bum
    Ist hier vielleicht Amerika?
    Da schrien alle Wilden "Ja".
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt juheirassa
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt bum bum

6. Die Wilden waren sehr erschreckt - wiede wiede witt bum bum
    Und schrien all: "Wir sind entdeckt!" - wiede wiede witt bum bum
    Der Häuptling rief ihm: "Lieber Mann"
    Alsdann bist Du Kolumbus dann.
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt juheirassa
    Gloria Viktoria - wiede wiede witt bum bum

 

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Text : Heinrich Hoffmann von Fallersleben

1. Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm.
    Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
    Sagt, wer mag das Männlein sein, das da steht im Wald allein
    mit dem purpurroten Mäntelein.

2. Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
     und hat auf seinem Haupte schwarz' Käpplein klein.
     Sagt, wer mag das Männlein sein, das da steht im Wald allein
     mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

 

 
 
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Aus Schlesien - Herausgegeben von Hoffmann von Fallerleben

 1. Ein Vogel wollte Hochzeit machen in dem grünen Walde.
      Fideralala, fideralala, fideralalalala.

  2. Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braute.
      Fideralala, fideralala, fideralalalala.

  3. Der Sperber, der Sperber, der war der Hochzeitswerber.
      Fideralala, fideralala, fideralalalala.

  4. Der Stare, der Stare, der flocht der Braut die Haare.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

  5. Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz, der bracht der Braut den Hochzeitskranz.
      Fideralala, fideralala, fideralalalala.

  6. Die Lerche, die Lerche, die bracht die Braut zur Kerche.
      Fideralala, fideralala, fideralalalala.

  7. Der Auerhahn, der Auerhahn, der war der würdge Kapellan.
      Fideralala, fideralala, fideralalalala.

  8. Die Meise, die Meise, die sang das Kyrieleise.
      Fideralala, fideralala, fideralalalala.

  9. Der Kuckuck kocht das Hochzeitsmahl, frisst selbst die besten Brocken all.
      Fideralala, fideralala, fideralalalala.

10. Der Zeisig, der Zeisig, der futtert gar sehr fleißig.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

11. Die Puten, die Puten, die machten breite Schnuten.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

12. Die Gänse und die Anten, die warn die Musikanten.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

13. Der Wiedehopf, der Wiedehopf bracht nach dem Mahl den Kaffeetopf.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

14. Der Rabe, der Rabe, der bracht die erste Gabe.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

15. Der Pfau mit seinem bunten Schwanz, der führt die Braut zum Hochzeitstanz.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

16. Das Finkelein, das Finkelein, das führt das Paar ins Kämmerlein.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

17. Brautmutter war die Eule, nahm Abschied mit Geheule.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

18. Der Uhu, der Uhu, der macht die Fensterläden zu.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

19. Die Taube, die Taube, die bracht der Braut die Haube.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

20. Die Fledermaus, die Fledermaus, die zieht der Braut die Strümpfe aus.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

21. Das Haselhuhn, das Haselhuhn sagt fröhlich:  "Wünsche wohl zu ruhn!"
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

22. Frau Kratzefuß, Frau Kratzefuß gab allen einen Abschiedskuss.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

23. Der Hahn der krähte "Gute Nacht!" Dann ward die Kammer zugemacht.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

24. Nun ist die Vogelhochzeit aus und alle ziehn vergnügt nach Haus.
       Fideralala, fideralala, fideralalalala.

 
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Text : Ernst Anschütz


 1. Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp.
    Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp klapp.
    Er mahlet uns Korn zu dem kräftigen Brot
    Und haben wir solches, dann hat's keine Not.
    Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp.

2. Flink laufen die Räder und drehen den Stern, klipp klapp.
    Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp klapp.
    Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt,
    Der immer den Kindern besonders gut schmeckt.
    Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp.

3. Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt, klipp klapp.
    Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp klapp.
    Und schenkt uns der Himmel nur immer das brot,
    So sind wir geborgen und leiden nicht Not.
    Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp.
 

 
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Text aus : Des Knaben Wunderhorn

1. Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum, fidibum.
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum.
    Er rüttelt sich, er schüttelt sich.
    Er wirft sein Säcklein hinter sich.
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum.

2. Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum, fidibum.
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum.
    Er springt und wirbelt durch das Haus
    und lacht dabei die Kinder aus.
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    n unserm Haus herum.

3. Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum, fidibum.
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum.
    Bald ist er hier, bald ist er dort,
    und plötzlich ist er wieder fort.
    Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
    in unserm Haus herum.

 
 
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Text : Ernst Anschütz

1. Fuchs, du hast die Gans gestohlen.
    Gib sie wieder her.
    Sonst wird dich der Jäger holen
    Mit dem Schießgewehr.
    Sonst wird dich der Jäger holen
    Mit dem Schießgewehr.

2. Seine große lange Flinte
    Schießt auf dich den Schrot,
    Schießt auf dich den Schrot,
    Dass dich färbt die rote Tinte
    Und dann bist du tot.
    Dass dich färbt die rote Tinte
    Und dann bist du tot.

3. Liebes Füchslein, lass dir raten,
    Sei doch nur kein Dieb.
    Sei doch nur kein Dieb.
    Nimm, du brauchst nicht Gänsebraten,
    Mit der Maus vorlieb.
    Nimm, du brauchst nicht Gänsebraten,
    Mit der Maus vorlieb.

 

 

 
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Text : Volkslied

1. Grün, grün, grün sind alle meine Kleider.
    Grün, grün, grün ist alles was ich hab.
    Darum lieb ich alles, was grün ist,
    weil mein Schatz ein Jäger ist.
    Darum lieb ich alles, was grün ist,
    weil mein Schatz ein Jäger ist.

2. Rot, rot, rot sind alle meine Kleider,
    rot, rot, rot ist alles, was ich hab.
    Darum lieb ich alles, was rot ist,
    weil mein Schatz ein Reiter ist.

3. Blau, blau, blau sind alle meine Kleider,
    blau, blau, blau ist alles, was ich hab.
    Darum lieb ich alles, was blau ist,
    weil mein Schatz ein Matrose ist.

4. Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider,
    schwarz, schwarz, schwarz ist alles, was ich hab.
    Darum lieb ich alles, was schwarz ist,
    weil mein Schatz ein Schornsteinfeger ist.

5. Weiß, weiß, weiß sind alle meine Kleider,
    weiß, weiß, weiß ist alles was ich hab.
    Darum lieb ich alles, was weiß ist,
    weil mein Schatz ein Bäcker ist.

6. Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider,
    bunt, bunt, bunt ist alles, was ich hab.
    Darum lieb ich alles, was bunt ist,
    weil mein Schatz ein Maler ist.

 
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